Selbstliebe

Fülle dein Herz mit der Liebe zu dir selbst! Liebe dich ganz, so wie du bist!

Denn wenn du dich selbst nicht liebst, wie sollen dich dann andere lieben?
Und es ist noch viel schlimmer:
Wer sich selbst nicht liebt, der zieht andere an, die ihn ebenfalls nicht lieben.
Du wirst viel Ablehnung erfahren, wenn du dich selbst nicht magst.

Denn Gleiches zieht sich an. Das ist eines der kosmischen Gesetze/Regeln.

Fühl dich nicht wie ein unwürdiger Wurm – den es ja gar nicht gibt,  niemand darf einem Wurm seine Würde nehmen – und warte auf die dich liebende Prinzessin, den dich liebenden Helden-Prinzen. Der Held wird dich zertreten, die Prinzessin einen Bogen um dich machen, wenn sie dich überhaupt wahrnehmen.

Denn wer will schon eine Liebesbeziehung mit einem Wurm?

Nein, liebe dich, fülle dein Herz und dein Blut auf mit deiner Liebe, damit du dich zu voller Größe aufrichten und sagen kannst:

Da bin ich, und ich bin voller Liebe.

Denn dann und erst dann und nicht früher, bist du bereit, deine Liebe an andere weiterzuverschenken.

Dafür braucht man

SELBSTLIEBE

Das hat aber nichts mit Egoismus oder Narzismus zu tun. Diese können nur existieren, wenn dir die Liebe zu dir selbst noch fehlt.

Und dann gibt es da noch die von vielen geforderte

SELBSTLOSE LIEBE

Siehst du den Unterschied? Du gibst dann all deine Liebe ab an andere, bis nichts mehr für dich übrig ist und du dich innerlich ausgebrannt fühlst.

Hör sofort damit auf, mit der Selbstlosen Liebe. Denn die meinst du, geben zu müssen, weil du dir selbst nichts wert bist. Dich nicht liebst. Eine andere Art, sich wie ein Wurm zu fühlen. Aber sehr geachtet, in unserer Gesellschaft. Leider, Leider! Sehr viel Leid entsteht daraus.

Was willst du mit den anderen teilen, wenn dein Herz leer und ausgebrannt ist? Eben.
Manche klammern sich dann an andere, um ihr Herz wieder aufzufüllen, indem sie von ihnen Liebe verlangen und einfordern. Partner untereinander, Mütter und Väter verlangen von ihren Kindern, geliebt zu werden. Und unzählige weitere Formen gibt es. Beweise der Liebe werden verlangt, in Form von Geschenken und Gefälligkeiten. Und Unzähliges anderes. Da gibt es eine ganze Industrie dahinter. Weihnachten wird auch oft dazu missbraucht, Liebe einzufordern.

Ich nenne das Vampierismus, Liebesvampierismus. Sehen deshalb die Opfer in den Vampirfilmen hinterher so blutleer und untot aus, genauso untot wie die Vampire selbst?

Für kleine Kinder gilt das natürlich nicht, sie müssen die bedingungslose Liebe von ihren Eltern erst erfahren. Und was bekommen sie? Erziehung, Strafe, Maßregelung, Grenzen, die sie einengen in ihrer Entwicklung. Dabei brauchen sie zu Anfang vor allem eines: Liebe.

Wenn du dich aber selbst liebst, und die überschüssige Liebe an andere weitergibst,
in bedingungsloser – aber keinesfalls selbstloser Liebe – dann hast du das Tor zu deinem eigenen Paradies bereits durchschritten.

Und das sind keine Worthülsen, ich habe es selbst erlebt und lade dich dazu ein, es auch einmal zu versuchen und

!!! DICH WIRKLICH SELBST ZU LIEBEN !!!

Denn

WENN du die aus deinem Herzen überquellende Liebe weiterreichst, ohne etwas von den Beschenkten zu fordern oder zu er-warten, auch und vor allem nicht ihre Liebe zu dir,

DANN wird diese Liebe angereichert und verstärkt den Weg zurück zu dir finden. Von ganz allein.

Das ist auch ein universelles Gesetz:

Alles kehrt wieder zu dir zurück, und zwar verstärkt.

Das wissen wir eigentlich alle, aber warum handeln wir nicht danach?

„Du erntest, was du säst, und wie man in den Wald hereinruft, so schallt es wieder heraus.“

Das ist dann der Zeitpunkt, wo du niemanden mehr BRAUCHST, der dich liebt

WEIL DU DICH SELBST LIEBST – BEDINGUNGSLOS

Und aus dieser Kraft heraus zu leben, das ist etwas völlig Neues und Wunderbares,
das kann ich Euch sagen, denn ich habe es gerade selbst erfahren.

Jeden Tag aufs Neue, und immer stärker.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann

Diese Rede wird Charlie Chaplin zugeschrieben, aber das ist so nicht ganz richtig.

Wie „Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann“ enstand, könnt ihr (hier klicken) nachlesen.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich , das nennt man
“Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß, das nennt man
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man
“Reife”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
– von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“Ehrlichkeit”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “Einfach-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,
das ist das Leben!

 

21 Gedanken zu “Selbstliebe

    1. Steht ja da: Du gibst dich selbst auf in der selbstlosen Liebe. OHNE dein SELBST. Du opferst dich. Jeden Tag aufs Neue. Bis du ausgebrannt bist. Weil dir die Antriebskraft deiner Selbstliebe fehlt.

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      1. Das hab ich schon gelesen – ich wollte den Schiedunter wissen.
        Denn bei der bedingungslosen stellst du ja auch „keine Bedingungen“, d.h. du liebst einfach alle und alles, ob der oder die andere es nun verdient hat oder nicht.
        Was ich ziemlich übertrieben finde… 😉

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      2. an luckyhans: Der Schiedunter, du sagst es bereits.

        Die Sonne scheint (oder auch nicht) auch für jeden, wer immer er sei. Er muss nur aus dem Schatten treten, dann bekommt er die volle Portion ab.
        Und ich mache da tatsächlich keinen Unterschied. Will jedenfalls keinen machen. Das funktioniert aber nur, wenn du dein Ego auf OFF geschaltet hast. Denn gerade die dunklen brauchen Liebe. Was aber wiederum nicht heißt, denen alles zu erlauben und tatenlos zuzusehen.
        Aber das muss man von innen heraus fühlen, sonst macht das alles wenig Sinn. Und das ist nicht leicht. Und wer dazu nicht in der Lage ist, der kann auch nicht erleuchtet sein. Das eine bedingt das andere. Je mehr man die bedinungslose Liebe leben kann, desto mehr kommt zu einem.

        Ich meine immer alles genauso, wie ich es auch aufschreibe. Die Mehrfachbedeutung wird mir oft erst hinterher klar, wenn ich lese, was da aus mir rausgeflossen ist. Aber so soll es auch sein.

        Was ich aber auch nicht damit sagen will, dass du deine Feinde lieben MUSST. Aber ohne dieses Gefühl der bedingungslosen Liebe wirst du in deiner Entwicklung über einen bestimmten Punkt nicht hinauskommen.

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      3. Lieber jpr,
        wir sind da an einer ganz neuralgischen Stelle. Das hat jetzt auch mit Ego und so nix zu tun.
        Und zwar:
        Auch mit deiner „bedingungslosen Liebe“ versorgst du die Finsteren mit deiner Energie, die ja (angeblich) kein Vorzeichen hat, und diese benutzen sie für ihr Tun, das du ja nicht gutheißen kannst/willst.
        Das halte ich nicht für „Erleuchtung“… 😉
        Extrembeispiel:
        „Alkohol ist mein größter Feind“, sprach der Alkoholiker.
        „Doch schon in der Bibel steht geschrieben:
        du sollst auch deine Feinde lieben…“ 😉

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      4. Lieber Luckyhans,
        ja, die Frage ist nicht leicht zu beantworten.

        Aber würdest du einem 2-jährigen nicht den geladenen Revolver wegnehmen, mit dem er da gerade spielt? Und würdest du ihn nicht mehr lieben, weil er damit gespielt hat? Wenn er noch dazu dein Sohn wäre?
        Viele von den dunklen sind wie zweijährige Kinder, die nicht wissen, was sie da tun. Ich gebe ihnen Energie, damit sie das erkennen. Und damit aufhören.
        Und wenn sie nicht damit aufhören wollen, dann muss man ihnen liebevoll sagen, dass der Papa gleich den Stecker vom Fernseher zieht, oder vom Computer.
        Aber das dann auch konsequent durchführen. Denn ich liebe NICHT, was sie TUN, die dunklen.
        Und ich werde ihnen nicht die Drogenpäckchen hinterhertragen, die sie verloren haben, unterwegs. Die kommen ins Feuer.
        Und wenn sie dann immer noch weitermachen mit ihren schlechten Taten, dann muss man dem Einhalt gebieten. Wie auch immer.

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      5. Und zum Alkohol: Würde irgendjemand, der sich selbst wirklich liebt, Unmengen von Alkohol trinken? Das ist ja gerade die Ersatzhandlung für fehlende Selbstliebe. Also verbiete ihm nicht den Alkohol (das klappt eh nicht), sondern führe ihn zurück in die Selbstliebe. Dann wird er erkennen, wie schädlich das für ihn ist und damit aufhören. Alles andere kannste vergessen.

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      6. Lieber jpr65,
        Alkoholiker sind vor allem Menschen, denen als Kinder die elterliche Zuwendung vorenthalten wurde und die ein Vergessen dieses tiefen Traumas suchen, freilich mit untauglichen Mitteln.
        Für sie gibt es nur einen sinnvollen Auweg: konsequente Selbstliebe erlernen, und genauso konsequentes Meiden der Verführung – bis and Lebensende…
        Der Alkoholiker war auch nur als krasses Beispiel gewählt, weil dieser Spruch mir irgendwie „gewohnt“ war, als typisch erlebte Rechtfertigung für eigene Fehlhandlungen. 😉

        Wie du zu Deiner Einschätzung kommst, daß die Finsteren wie 2jährige Kinder wären, kann ich nicht nachvollziehen – ich würde das für eine Beleidigung der Zweijährigen halten, die einerseits sehr wohl von Natur aus wissen, was gut und richtig ist, und die andererseits auch ihre Grenzen erfahren wollen.
        Beides kann ich bei den Finsteren nicht feststellen… 😉

        Und Deine Antwort zeigt ganz klar, daß es KEINE „bedingungslose“ Liebe sein kann, die allen weiterhilft, sondern eine unbedingte, jedoch situationsabhängig zu „dosierende“…
        Wir landen immer wieder dabei, daß jegliche „Extrema“ in dieser oder jener Richtung sich als nicht stichhaltig erweisen, sondern daß konkret und sItuationsbezogen der Ausgleich, die Mitte zu suchen ist.

        Deine Antwort zeigt auch, daß Liebe nicht den vollständigen Gewaltverzicht bedeuten kann – zumindest solange nicht, wie es noch Wesen gibt, die Gewalt für ein legitimes Mittel der Zielerreichung halten.
        Einzig die Ausschöpfung der gewaltfreien Mittel und die Anwendung sanfter, „gerade so ausreichender“ Gewalt als wirklich allerletztes Mittel verdeutlicht den Unterschied…

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      7. Lieber Luckyhans,

        bedingungslose Liebe an alle zu verteilen, das ist die höchste Stufe der Liebe, die man erreichen kann. Sich selbst bedingungslos zu lieben, das ist der Anfang. Und dazu muss man allen ihre Grenzen aufzeigen, vor allem dann, wenn sie etwas unternehmen, dass sich mit der eigenen Selbstliebe nicht vereinen lässt.
        Und wegen der Selbstliebe darf man auch wehrhaft sein. Wenn es gar nicht mehr anders geht, dann auch mit dosierter Gewalt. Aber meistens reicht ein entschiedenes NEIN mit Erklärung und dem Gleichzeitigen senden von Liebe und Frieden. Wenn man selbst Liebe und Frieden ausstrahlt, dann verhalten sich die Menschen oft ganz anders. Und das ist etwas, das wir lernen sollen.

        Und das alles ist ohne Selbstliebe nicht möglich. Doch wenn sie da ist, die Selbstliebe, dann ist man nicht mehr steuerbar oder manipulierbar. Dann ist man bereit, seinem eigenen Weg zu folgen. Es geht darum, immer stärker in die Selbstliebe zu kommen.

        Und ja, ganz Kinder sind natürlich noch reinen Herzens und können für nichts verantwortlich sein. Weshalb man ihnen auch keine geladenen Pistolen überlässt.

        Und es gibt nur ganz wenig richtig dunkle, die das alles bewusst machen, weil sie es wollen. Die meisten anderen sind programmiert worden, durch Liebesentzug haben sie die Selbstliebe verlernt oder nie besessen. Und wir sollten sie dahin zurückbringen, zur Selbstliebe.

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  1. *Lebens – Liebes – Wert*
    24 . 03 . 09

    Lebens – Wert
    Erkämpft man nicht mit scharfem Schwert
    Es keimt so leis
    Durch Frost und Eis
    Um und in
    Hellen Geh-danken
    Die sich zu wärmendem Lebens – Licht
    Hin ranken.

    Diese Energie – Kraft des Lebens
    Treibt NIEMALS vergebens.
    Ein Herrliches Liebes – Licht
    Mehr braucht sie nicht .
    Explodierende Keim – Kraft
    Einmal ausgesät
    Die immer wieder aufsteht
    und Neues erschafft.

    Aber ich merke :
    Alles nur Stück – Werke !
    Und ich entdecke
    Wenn ich inne-haltend verweile
    Noch so viel andere Bruch – Teile
    Erkenntnis glitzert zu Hauf :
    Es gibt hier doch noch so viel mehr
    Darum gib ja nicht auf !

    Suche staunend ahnend nur
    Das Liebes – Licht auf deiner Lebens – Spur
    Und freue dich auch noch über den Erkenntnis-Rest
    Der dich immer wieder hoffen lässt .
    * JaH ! *

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  2. *Rose der Liebe*
    2006

    Wie die Knospe leis
    Dem Sonnenlicht ganz stille hält
    Das sie wärmt und lockt
    Und es ihr so sehr gefällt
    Daß sie sich wohlig reckt
    Ihre Hüllen öffnend
    sich dem Licht entgegenstreckt

    Mit Freude
    ihren ganzen Duft verströmt
    In der Gewißheit ,
    geliebt zu sein und so verwöhnt
    Als Antwort
    auf die Stärke SEINER Wärme
    In den schönsten Farben
    leuchtend blüht
    Früchte bringen will sie gerne .
    . 😉

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  3. So wahr es ist !!!
    Friedens-Liebe(!)-und Willen,
    getragen von Herz und Hand
    eröffnen den Weg in ein Neues Land,
    wo Blümchen wieder auf-blühen,
    ohne sich um Geltungs-Sinn und ER-Trag zu bemühen,
    wo sie duftend ihre Schönheit zeigen
    und sich dem Schöpfer der Liebe zuneigen
    … 😉 …
    Wo sie blühen können und dürfen,
    ohne gleich Ver-Achtung zu schlürfen,
    ja, „schlürfen“ zu müssen,
    von dem, den sie grüßen,
    dem sie nur schweigend,
    ihre Liebe bezeugend,
    aufblühend
    ihren Duft zusandten,
    frei von allen ver-Pflicht-end-en Banden,
    frei von allem *Haben-Soll-oder-MUSS*
    Hier nun ein Blüten-Gruß:
    => Auf ! 😉
    Geh wieder Blüten tragen !
    in einem erneuten „Es-Wagen“ … 😉

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  4. Nithyananda Freunde Deutsch
    Abonnieren · 12. Februar ·

    Was ist Liebe?
    Wann immer wir etwas betrachten, ist das erste was wir tun, uns auszurechnen was wir daraus gewinnen können. Es kann eine Person oder ein Objekt sein, darauf kommt es nicht an. Unser Denken, in Gang gesetzt entweder durch Furcht oder durch Begierde versucht herauszubekommen was in dieser Situation für uns drinnen liegt. Unsere Aufmerksamkeit ist auf die Person oder das Objekt fokussiert.
    Es ist möglich die Aufmerksamkeit auf unser Inneres zurückzulenken und uns zu fragen: „welchen Beitrag kann ich leisten?“, „was kann ich hinzufügen“, „wie kann ich die anderen bereichern?“. Wenn es darum geht zu fragen was habe ich davon, dann ist Begierde die treibende Kraft. Wenn es darum geht zu fragen, „ wie kann ich die anderen bereichern?“, ist Liebe das zugrunde liegende Motiv. Begierde ist eine Energie die fordert, Liebe ist eine Energie die gibt.
    Liebe ist eine intensive innere Erfahrung. Viele von uns denken sie haben die Wahl, ob sie lieben oder nicht. Wir glauben, die Erfahrung und der Ausdruck von Liebe ist unsere Entscheidung. Wir denken, wenn wir nur wollen können wir uns der Liebe bedienen. Wenn nicht, können wir es sein lassen. Nein! Es ist keine Wahl, wie wir glauben. Die Liebe ist ein grundlegendes Bedürfnis des Lebens.
    Wenn ich Leben sage, meine ich damit nicht einfach atmen und auf der physiologischen Ebene lebendig sein. Ich meine damit, lebendig zu sein auf der Seinsebene, als lebendiges Bewusstsein. Liebe auszudrücken und Liebe zu erfahren ist der einzige Weg, um als bewusstes Wesen zu leben. Wenn du keine Liebe erfährst und zum Ausdruck bringst, kannst du nicht von dir behaupten, ein lebendiges Wesen zu sein, auch wenn du ein- und ausatmest. Es gibt so viele Tiere, Pflanzen und andere Dinge, die tagtäglich atmen. Du vegetierst einfach, das ist alles.
    Eine kleine Geschichte:
    Ein Schüler fragte einen Zen Meister: „Spricht ein erleuchteter Meister?“
    Der Meister sagte: „Nein, ein erleuchteter Meister spricht niemals. Nur Personen, die nichts von Erleuchtung wissen, sprechen.
    Dann fragte der Schüler: „Schweigt also ein erleuchteter Meister immer?
    Der Meister sagte: „Nein, ein erleuchteter Meister schweigt nie, wenn er schweigt ist er nicht erleuchtet.“
    Der Schüler war verwirrt. Er fragte: „Weder spricht er, noch schweigt er, was macht er dann?“
    Der Meister antwortete: „Er singt, sein Dasein singt! Weder spricht er noch schweigt er. Sein wahres Sein singt.“
    Liebe ist die ultimative Erfahrung eines Menschen. Wenn diese Erfahrung geschieht, können wir sie nicht besitzen, nur die Erfahrung kann uns besitzen! Das ist es was der Meister meint. Wenn diese Erfahrung uns besitzt ist alles was wir tun wie ein wunderschönes Lied. Jedes Wort, das über unsere Lippen kommt ist Poesie. Unser Dasein ist so leicht. Wir schweben einfach. Unser Gang ist ein Tanz. Die Körpersprache ist voller Anmut. All unsere Handlungen werden zu einem großen Dienst an die Menschheit.
    Alle Menschen werden als liebende Wesen geboren. Ein neugeborenes Baby strahlt bedingungslose Liebe aus. Kennt es jemanden um sich herum bei der Geburt? Nein! Seine Energie ist grundlose Liebe. Beim Heranwachsen impft uns die Gesellschaft mit den Bazillen, die Angst und Begierde heißen, und diese bilden fortan die Grundlage, nach der wir unsere Liebe ausrichten. Dann ist es keine bedingungslose Liebe mehr. Es ist Liebe, die ein Motiv hat. Wir fühlen uns eingeengt, geplagt von Eifersucht, Angst und Zorn. Wir erfahren nur Liebe mit einer Ursache, einer Bedingung. Aber mit etwas mehr Bewusstheit und Wachsamkeit ist es möglich unsere ursprüngliche Liebesfähigkeit wieder zurückzugewinnen.
    Auszug aus dem Buch „Living Enlightenment“

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  5. Nithyananda Freunde Deutsch
    Abonnieren · 11. Februar ·

    Liebe zuerst dich selbst
    Das große Problem heutzutage ist, dass sich die Menschen selbst nicht lieben. Die Gesellschaft lehrt uns nicht, dass es möglich ist, uns selbst zu lieben. Verstehe, wenn du dich selbst nicht lieben kannst, ist es kaum möglich, eine andere Person zu lieben. Nur wenn du dich in dir selbst verlierst, kannst du dich auch in anderen verlieren. Uns wurde beigebracht, dass wir sogar uns selbst nur lieben können, wenn wir einen Grund dazu haben. Bei guten Leistungen lieben wir uns. Wenn wir versagen, hassen wir uns. Die selbe Logik wenden wir auch bei den anderen an. Wir lieben sie nur wegen irgendetwas, nie ohne eine Ursache, ohne einen Grund.
    Wenn du dich selbst nicht liebst, wirst du dem Leben gegenüber zynisch und negativ.
    Sitze jeden Tag für einige Minuten nur mit dir selbst und spüre eine überquellende Liebe dir gegenüber. Fühle, was für ein wunderbares Geschöpf du bist. Fühle, wie sehr du dich bisher als selbstverständlich betrachtet hast und dich nicht zu schätzen wusstest. Fühle dich als Teil der Existenz und liebe dich dafür. Werde eins mit einem Gefühl der Liebe für dich selbst. Wenn du das jeden Tag übst, wirst du merken, dass du weich und liebend geworden bist, wo du zuerst verhärtet warst.
    Wenn du dann von anderen geliebt wirst, fühlst du dich nicht schuldig oder unwürdig, denn gerade so wie du von anderen geliebt wirst, so liebst du auch dich selbst. Nun bist du bereit, Liebe von anderen zu empfangen. Wenn andere dir gegenüber liebevoll sind, meinst du, du bist es nicht wert, geliebt zu werden. Wenn du dich einmal in dir selbst in tiefer Liebe niederlassen kannst, wirst du die Liebe anderer mit Freude empfangen.
    – Bhagavan Sri Nithyananda Paramshivam
    Auszug aus dem Buch „Living Enlightenment

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  6. Liebe die Existenz und fühle wie sie dich liebt
    Die Existenz ist kein Ding. Sie ist lebendige Energie. Jeder einzelne
    Baum, jeder Halm einer Pflanze reagiert auf deine Liebe oder deinen
    Hass, auf jeden einzelnen deiner Gedanken.

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