Trinitäten

Die Göttliche Trinität

„Gott, das ist die heilige Dreifaltigkeit von Vater – Sohn – Heiliger Geist.“

Schon oft gehört. Aber was bedeutet das?

Anmerkung

Man kann genausogut sagen:

Gott ist Mutter, Tochter und Geist, denn auf dieser Ebene gibt es kein männlich und weiblich. Aber weil wir dafür keine geschlechtslosen Wörter/Begriffe haben, bleibe ich bei der männlichen Variante.

Auszug aus dem Urantia-Buch

0:2.11 (4.5) Das Wort GOTT wird in diesen Schriften in den folgenden Bedeutungen gebraucht:

0:2.12 (4.6) 1. Gott der Vater – Schöpfer, Überwacher und Erhalter. Der Universale Vater, die Erste Person der Gottheit.

0:2.13 (4.7) 2. Gott der Sohn – Koordinierter Schöpfer, Geist-Überwacher und Geistiger Verwalter. Der Ewige Sohn, die Zweite Person der Gottheit.

0:2.14 (4.8) 3. Gott der Geist – Mit-Vollzieher, Universaler Integrierer und Verleiher des Verstandes. Der Unendliche Geist, die Dritte Person der Gottheit.

Göttliche Trinität

Die ersten ca. 280 Seiten dieses Buches beschäftigen sich mit Trinitäten auf verschiedenen Ebenen: All / Paradies / Universen

Das ist schwere Kost.

Deshalb steigen wir jetzt mal ganz weit runter bis in unser Leben, in die 3D-Raumzeit-Realität. Auch da gibt es Trinitäten, die ähnlich funktionieren. Gemäß dem Kybalion: Wie oben, so unten.

Die Trinität in der Bauwirtschaft

Die Baufirma „Die Brücke GmbH“ ist eine Baufirma, die sich auf den Bau großer Brücken spezialisiert hat.

Auch da gibt es ein „Dreigestirn„:

  1. Den Firmeninhaber (oder Abteilungsleiter) in der Rolle des Vaters
  2. Den Projektleiter in der Rolle des Sohnes
  3. Den Architekten in der Rolle des Geistes

Was passiert, wenn die drei nicht gut zusammenarbeiten, das beschreibt die Geschichte:

Die Brücke – http://jupiter-programs.de/fun_or_not_fun/die_Bruecke.html

Ohne Geländer ist sie schneller fertig…

Der Firmeninhaber hat die Kontakte zu den Auftraggebern, läßt Angebote erstellen und nimmt Aufträge an. Er hat auch einige Angestellte und Kontakte zu den Baufirmen. Er entscheidet, was durchgeführt werden soll, wenn ein Kunde ein Angebot akzeptiert und den Auftrag erteilen will, und reicht den Auftrag an den Projektleiter und den Architekten weiter. Wenn die Firma ausgelastet ist, dann wird ein kluger Inhaber weitere Aufträge nicht annehmen. Wenn er aber zu gierig ist, dann wird er mehr Aufträge erteilen, als die Firma umsetzen kann. Darunter werden die Zeit (Auftrag wird erst später als vereinbart fertig) oder die Qualität (Brücke hält nur 10 Jahre statt 50 Jahre wie versprochen) leiden oder die Kosten steigen (wenn er den Auftrag an ein anderes Unternehmen weiterreicht).

Für die Ausführung eines Auftrags übernimmt der Projektleiter die Verantwortung für Termine und Kosten sowie die Personalplanung. Er steuert nur das aus, was bereits in der Planung des Auftrags steht. Er darf nicht ohne Absprache mit dem Architekten und dem Inhaber neue Arbeitspakete in den Plan aufnehmen oder andere streichen.

Der Architekt hat die technische Verantwortung (Entwurf + Ausführung) und überwacht den Bau in technischer Hinsicht. Werden die Arbeiten technisch korrekt durchgeführt? Für die einzelnen Arbeiten fordert er Material, Firmen und Angestellte/Arbeiter beim Projektleiter an. Der wiederum wendet sich an der Inhaber, der die Kontakte hat.

Wenn es nun technische Schwierigkeiten bei der Ausführung gibt, die die Fertigstellung verzögern, dann müssen der Architekt und der Projektleiter sich absprechen, was zu tun ist. Ob man den Fertigstellungstermin verschieben muss oder das irgendwie kompensieren kann. Können sich die beiden nicht einigen oder werden die Abweichungen zum Auftrag zu groß, dann müssen sie zum Vater gehen, und gemeinsam (zu dritt!) eine Lösung finden.

Z.B. den Auftraggeber informieren, daß der Bau länger dauert, und evtl. durch zusätzliche Ausgaben wieder Zeit hereingeholt werden kann. Falls das technisch möglich ist, und nur dann!

In der Geschichte setzt sich nun der Projektleiter (der Sohn) über den Inhaber (den Vater) hinweg, und der Architekt (der Geist) erkennt das auch. Aufgrund seiner technischen Kenntnisse müßte er jetzt ein Veto beim Vater einlegen und eine Beratung einberufen, damit gemeinsam eine Lösung gefunden werden kann. Aber er schweigt und schiebt die ganze Verantwortung dem Projektleiter zu.

Aber der Inhaber (oder Abteilungsleiter in größeren Firmen) kommt in der Geschichte ja gar nicht vor. Er ist quasi ein unbesetzter Teil der Trinität.

Wenn einer der drei Teile der Trinität zu mächtig wird oder im Gegenteil ganz fehlt, oder die drei Teile nicht getrennt werden, einer also zwei oder gleich alle drei Rollen übernimmt, dann entsteht eine Schieflage im Gleichgewicht der Kräfte und die Trinität „fällt um“. Oder einer mischt sich in die Aufgaben der anderen ein. Die er aber nicht so gut versteht…

Und dann kann das Projekt scheitern. Wie bei einem dreibeinigen Tisch, dem man ein oder zwei Beine so kurz absägt, daß er umfällt …

Gerade in der Software-Entwicklung erlebe ich das sehr oft. Denn da spart man sich meistens den Architekten. Der macht eh nur Ärger und verzögert die ganze Ausführung und Fertigstellung. Denn Software kann man auch liefern, wenn sie noch gar nicht richtig funktioniert. Viele Kunden erwarten auch gar nicht, daß sie das tut.

Und wenn dann noch der Inhaber zum Projektleiter wird, und den Kunden alles Mögliche verspricht, oder gar der Vertrieb einen Auftrag nach gut dünken erteilt – wird schon irgendwie hinhauen – dann kann es in einen großen Schlamassel führen, der den Kunden und die Software-Firma stark schädigt oder sogar in die Pleite treibt.

Ist dem Vertriebler aber manchmal egal, der hat seine Prämie schon kassiert und zieht weiter, zum nächsten Unternehmen…

Wichtig ist also, daß die drei wie eine Einheit gut zusammenarbeiten, wenn die Firma erfolgreich sein soll.

Und was folgt daraus?

Und auf den höheren Ebenen muss das Gleichgewicht zwischen Vater, Sohn und Geist ebenfalls gewahrt sein. Sonst wird das auch da nicht gut funktionieren. So würde man schlussfolgern, indem man die menschliche Ebene einfach auf das Göttliche überträgt.

Aber man kann nicht die menschliche Ebene einfach auf die göttliche Ebene übertragen.

Hier bei uns auf der Erde haben wir uns ganz von der Göttlichen Trinität abgekoppelt, und wurden so leichte Beute für dunkle Kräfte, die mal den Versuch gestartet hatten, sich komplett vom Heiligen Geist zu trennen und ihr eigenes kleines Universum zu bauen. Eines ohne Liebe…

Im Bewusstsein der hier lebenden herrschen die Polarität (0% bis 100%), die Dualität (entweder-oder = Spaltung), der Egoismus (nur ich zähle, alles andere ist mir egal) oder das „Nicht-Bewusstsein“: Ich denke mir dazu gar nix und mache alles, was die anderen von mir wollen oder auch nicht und wurschtel mich so durch.

Je weiter man mit seinem eigenen Bewusstsein in den spirituellen Ebenen nach oben kommt, also immer wacher und bewußter wird, desto besser wird das Zusammenspiel in den Trinitäten.

 

Die Göttliche Trinität, zweiter Ansatz

Bis es auf der Ebene von Gott ein Paradoxon wird:

Gott ist Vater, Sohn und Geist in verschiedenen Personen einerseits, aber nicht getrennt, sondern eins, andererseits.

Jeder Mensch, der behauptet, das in der Gesamtheit verstehen zu können, der kann es nicht wirklich verstanden haben!

Aber man kann es akzeptieren.

Die göttliche Trinität IN UNS

[Noch zu schreiben…]

Trinitäten in unserem Leben hier auf der Erde

Gewaltenteilung*: Legislative – Judikative – Exekutive

Gesetzgebung (Legislative), ausführende Gewalt (Exekutive) und Rechtsprechung (Judikative) werden uns immer als Trinität verkauft, aber es ist keine.

Dann gibt es noch die 4. Gewalt (Presse) und die 5. Gewalt (sonstige Gruppen und Lobbyisten) …

Erstaunlicherweise kommt das Volk in den Gewalten kaum bis gar nicht vor, aber jeder einzelne muss sich diesen Gewalten beugen…

Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit

Siehe Neue Gesellschaft (hier klicken)

Kläger – Beklagter – Schlichter/Richter

[Noch zu schreiben…]

Mutter – Kind – Vater

[Noch zu schreiben…]

Ein Gedanke zu “Trinitäten

  1. Lieber Ralph 🙂

    Ich habe mich eine Woche mit der Trinität auseinander gesetzt und mache einen Erklärungsversuch 🙂
    Ich verstehe es so:
    Gott ist der Eine der Schöpfer
    Er besteht aus 3 Personen die, Gott der Vater, den Sohn, und den heiligen Geist, verkörpern.
    Jeder kann sich eigenständig, vom Anderen Anteil,frei bewegen und Handeln und doch sind sie durch ihren Schöpfer eng miteinander verbunden.
    Ihre Herzfrequenz bestimmt den Kontakt zum Schöpfer.
    Wir die Kinder und Kindes-Kinder Gottes, erleben es ja… Je niedriger die Herzfrequenz, desto schlechter ist die Verbindung zum HS, oder zum Schöpfer selbst.
    Wenn wir 3 als Beispiel dienen sollen, denke ich ist einer der Vater, einer der Sohn und einer der heilige Geist, und alle sind wir mit dem EINEN dem Schöpfergott verbunden, obwohl wir uns inkarniert haben um zu erleben wie sich alles entwickelt, um wenn es nötig wird, helfend einzugreifen 🙂

    So mein jetziger stand des Wissens 😉

    HG Diana

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